Wohnüberbauung mit Verandaschicht um gemeinsamen Binnenraum

Das Projekt wird als Teil des landschaftlichen Grünzuges verstanden. Zwei lange geknickte Baukörper sind der Topografie folgend an den Hang gelegt und bilden dank der Knicke je Baukörper drei Nachbarschaften. Dazwischen entsteht ein gemeinschaftlicher, durchgrünter Binnenraum. Die bewusst offen ausformulierten Enden unterstreichen die fliessende Beziehung zur Landschaft und den visuellen Dialog mit dem Tröckneturm. Die beidseitig auf den Binnenraum ausgerichtete Veranda-Erschliessung mit der repetitiven Stringgenz der systematischen Holzbauweise gibt dem Projekt eine starke gestalterische und soziale Identität. Ausserdem entfaltet sie zusammen mit den konsequent durchgesteckten Wohnräumen und der gegenläufigen Anordnung der privaten Aussenräumen eine hohe Wohnqualität.

Neubau, Wohnüberbauung in Holzbauweise
Ahornstrasse 21–23, St.Gallen, laufend seit 2017

Autorenschaft
Burkhalter Sumi Architekten, ab 2020 Oxid Architektur, Zürich
Team: Yves Schihin, Urs Rinklef, Marianne Burkhalter, Christian Sumi, Célia Rodrigues, Dorota Haaza, Gergö Vatyi, Simone Biaggi, Isabelle Schulz, Marco Mariotti, Annamaria Bonzanigo

Auftrag: Wettbewerb, 1. Preis
Bauherrschaft: Previs Vorsorge, Bern
Totalunternehmer: Renggli AG, Sursee
Landschaftsarchitektur: Appert Zwahlen Partner AG, Cham
Tragwerk: Nänny + Partner AG, St. Gallen
Holzbauingenieur, Brandschutz, Bauphysik: Renggli AG, Schötz
Energie: 3-Plan AG, Winterthur
Visuals: Atelier Brunecky, Zürich