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Bürenstrasse

Das kirchliche Verwaltungszentrum am Bürenpark in Bern wurde von Werner Küenzi 1972 gebaut. Der auffällige Betonskelettbau über einem Grundriss in der Form eines griechischen Kreuzes ist gekonnt durchgestaltet und im Bauinventar als beachtenswert eingestuft.
Das bestehende Gebäude wird ertüchtigt, in Wohnen umgenutzt und im Rahmen einer bewilligten geringfügigen Anpassung der UeO um drei Geschosse aufgestockt. Durch die Aufstockung gewinnt der bis anhin eher bullig wirkende Baukörper an Schlankheit und es wird an zentraler Lage auf dem bestehenden Footprint zusätzlicher Wohnraum mit einer hohen Wohnqualität unmittelbar am Bürenpark geschaffen. Gleichzeitig wird der vorgelagerte Platz über der Tiefgarage von den Parkplätzen befreit, entsiegelt und als öffentlich nutzbarer Freiraum vor dem Hochpunkt zur Verfügung gestellt. 
Um den ertüchtigten betonierten Kern gruppieren sich die 3-4-spännig erschlossenen Wohnungen, deren Wohnraum dank der charakteristischen Kreuzform immer von einer zweiseitigen Ausrichtung profitiert. EG und Dachterrasse werden als gemeinschaftlich nutzbare Orte ausgebildet. Konstruktiv wird die Aufstockung in leichter Holzelementbauweise konzipiert. Die stehende Brettschalung der Fassade verbindet den gedämmten Bestand und die  Aufstockung miteinander.

Machbarkeitsstudie, 2023
Bürenstrasse 8,10,12, 3007 Bern

Autorenschaft: Oxid Architektur
Team: Urs Rinklef, Yves Schihin, Alexandra Heckhoff, Marco Mariotti, Max Schubert
Auftrag: Direktmandat mit Workshopverfahren, in Planung
Bauherrschaft: RefBernImmo AG (RBI AG)
Planungsbüro: BHP Raumplan, Bern
Landschaftsarchitektur: extrā, Bern
Tragwerk: blesshess, Luzern